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A
- Almwiesenbestattung Bei der Almwiesenbestattung wird die Asche auf einer Bergwiese beigesetzt — angeboten in der Schweiz, nicht in Deutschland. →
- Anonyme Bestattung Bei der anonymen Bestattung erfolgt die Beisetzung ohne Namensnennung auf einem Gemeinschaftsfeld — meist ohne Angehörige. →
- Anrede in der Trauerkarte Die Anrede richtet sich an die Person, die den Verlust trägt — nicht an „die Trauerfamilie“. →
- Aschekapsel Die Aschekapsel ist das amtlich gekennzeichnete Behältnis, in das die Asche nach der Einäscherung gefüllt wird. →
- Aufbahrung Bei der Aufbahrung wird der Verstorbene für die Abschiednahme sichtbar aufgebahrt — zu Hause, beim Bestatter oder im … →
- Aussegnungshalle Die Aussegnungshalle ist der Raum auf dem Friedhof, in dem die Trauerfeier stattfindet — regional auch Trauerhalle oder … →
- Auswärtigenzuschlag Manche Kommunen erheben einen Zuschlag auf die Friedhofsgebühren, wenn der Verstorbene nicht am Ort gemeldet war. →
B
- Baumbestattung Bei der Baumbestattung wird die Asche in einer abbaubaren Urne an einem Baum beigesetzt — im Bestattungswald oder … →
- Beerdigung Beerdigung ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Bestattung — streng genommen nur für die Erdbestattung. →
- Beerdigungstermin Wann die Beerdigung stattfindet, ergibt sich aus der Frist des Bundeslandes und der Belegung des Friedhofs — nicht … →
- Beisetzung Die Beisetzung ist das Einbringen von Sarg oder Urne in die Grabstätte — nicht dasselbe wie die Trauerfeier. →
- Beisetzungsform Die Beisetzungsform bestimmt, wo die Überreste ihren Platz finden — im Unterschied zur Bestattungsart, die den Umgang mit … →
- Berliner Testament Beim Berliner Testament setzen sich Ehegatten gegenseitig als Alleinerben ein — mit erheblicher Bindungswirkung. →
- Bestatter Bestatter organisieren Überführung, Versorgung, Formalitäten und Beisetzung — die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. →
- Bestattung Bestattung ist der Oberbegriff für alle Formen, in denen ein Verstorbener der Erde, dem Feuer oder dem Wasser … →
- Bestattungsdienst Bestattungsdienst ist meist ein anderes Wort für Bestattungsunternehmen — in einigen Städten aber ein kommunaler Betrieb. →
- Bestattungsfrist Die Bestattungsfrist ist der Zeitraum, innerhalb dessen die Beisetzung erfolgen muss — festgelegt im Landesrecht. →
- Bestattungsgebühren Bestattungsgebühren erhebt der Friedhofsträger — sie sind kein Bestandteil der Bestatterrechnung, sondern ein durchlaufender Posten. →
- Bestattungshilfe Bestattungshilfe meint je nach Zusammenhang die Sozialhilfe nach § 74 SGB XII, eine Beihilfe des Dienstherrn oder eine … →
- Bestattungspflicht Die Bestattungspflicht verpflichtet nahe Angehörige, die Bestattung zu veranlassen — unabhängig davon, wer erbt. →
- Bestattungsplaner Als Bestattungsplaner werden Online-Konfiguratoren bezeichnet — sie rechnen die Gemeindegebühren meist nicht mit. →
- Bestattungsunternehmen Das Bestattungsunternehmen übernimmt Überführung, Formalitäten und Organisation — der Beruf ist zulassungsfrei, die Wahl frei. →
- Bestattungsverfügung Die Bestattungsverfügung hält den eigenen Willen zur Bestattung fest — sie wirkt schneller als ein Testament. →
- Bestattungsverordnung Die Bestattungsverordnung, kurz BestV, konkretisiert das Landesbestattungsgesetz — dort stehen die Fristen im Detail. →
- Bestattungsvorsorge Bestattungsvorsorge heißt, die eigene Bestattung zu Lebzeiten festzulegen und zu finanzieren — als Vertrag, Treuhandkonto oder Versicherung. →
- Bestattungswald Ein Bestattungswald ist ein ausgewiesenes Waldstück, in dem Urnen an Bäumen beigesetzt werden — eine Ausnahme vom Friedhofszwang. →
- Betreuungsverfügung Die Betreuungsverfügung benennt, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, falls eine Betreuung nötig wird. →
- Bibelvers auf der Trauerkarte Bibelverse sind beliebte Trauertexte — je nach Übersetzung aber urheberrechtlich geschützt. →
- Blumensymbolik Blumen tragen bei Trauerfeiern überlieferte Bedeutungen — verbindlich sind sie nicht. →
D
- Danksagung Die Danksagung ist der Dank an alle, die nach einem Todesfall Anteil genommen oder geholfen haben. →
- Dauergrabpflege Beim Dauergrabpflegevertrag wird die Pflege für die gesamte Ruhezeit im Voraus bezahlt und über eine Treuhandstelle abgesichert. →
- Diamantbestattung Bei der Diamantbestattung wird aus einem Teil der Asche ein synthetischer Diamant gepresst — seit 2025 in Rheinland-Pfalz … →
- Digitaler Nachlass Der digitale Nachlass umfasst Konten, Verträge und Daten im Netz — er geht auf die Erben über wie … →
- Dürftigkeitseinrede Mit der Dürftigkeitseinrede begrenzen Erben ihre Haftung auf den Nachlass, wenn dieser die Schulden nicht deckt. →
E
- Einäscherung Die Einäscherung ist der technische Vorgang im Krematorium — die Feuerbestattung ist die Bestattungsform, zu der sie gehört. →
- Erbausschlagung Mit der Erbausschlagung lehnt man ein Erbe ab — form- und fristgebunden, innerhalb von sechs Wochen. →
- Erbengemeinschaft Erben mehrere Personen gemeinsam, bilden sie eine Erbengemeinschaft — sie können nur zusammen über den Nachlass verfügen. →
- Erbschaftsteuer Die Erbschaftsteuer besteuert den Vermögensübergang von Todes wegen — mit Freibeträgen je nach Verwandtschaftsgrad. →
- Erbschein Der Erbschein ist das amtliche Zeugnis des Nachlassgerichts über das Erbrecht — nicht in jedem Fall nötig. →
- Erbvertrag Der Erbvertrag regelt die Erbfolge verbindlich zwischen mehreren Personen — notariell und nicht einseitig widerrufbar. →
- Erdbestattung Bei der Erdbestattung wird der Körper im Sarg beigesetzt — eine der beiden gesetzlich geregelten Bestattungsarten. →
- Erdwurf Der Erdwurf ist die Geste, bei der Trauergäste Erde ins offene Grab werfen — auch Nachwurf genannt. →
- Exhumierung Die Exhumierung ist die Ausgrabung eines Verstorbenen — nur mit behördlicher Genehmigung und nach Ablauf von Schutzfristen. →
F
- Festpreis-Bestattung Ein Festpreis deckt fast nie die Gebühren des Friedhofs ab — genau dort liegt oft der größere Teil … →
- Feuerbestattung Bei der Feuerbestattung wird der Körper eingeäschert und die Asche anschließend beigesetzt — die Beisetzungsform bleibt wählbar. →
- Friedhofsgärtnerei Eine Friedhofsgärtnerei übernimmt Bepflanzung und Pflege von Gräbern — meist mit Betrieb direkt am Friedhof. →
- Friedhofssatzung Die Friedhofssatzung ist das kommunale Regelwerk für einen Friedhof — sie bestimmt Grabarten, Gestaltung, Ruhezeiten und Gebühren. →
- Friedhofszwang Der Friedhofszwang verpflichtet dazu, Verstorbene und Urnen auf einem Friedhof beizusetzen — mit wenigen Ausnahmen und zwei Sonderwegen. →
- FriedWald FriedWald ist eine Marke für Bestattungswälder, kein allgemeiner Begriff für die Waldbestattung. →
- Fürbitten Fürbitten sind kurze Gebete im Trauergottesdienst — häufig von Angehörigen gesprochen. →
G
- Gemeinschaftsgrab Im Gemeinschaftsgrab werden mehrere Verstorbene in einem gemeinsam gestalteten Feld beigesetzt — die Pflege ist meist enthalten. →
- Gesetzliche Erbfolge Fehlt ein Testament, bestimmt die gesetzliche Erbfolge die Erben — nach Ordnungen und dem Güterstand der Ehe. →
- Grabauflösung Bei der Grabauflösung endet das Nutzungsrecht: Grabmal und Bepflanzung werden entfernt, die Fläche neu vergeben. →
- Grabbeigabe Grabbeigaben sind Gegenstände, die dem Verstorbenen mit in Sarg oder Urne gegeben werden — erlaubt ist nur, was … →
- Grabgestaltung Die Grabgestaltung umfasst Bepflanzung, Einfassung und Grabmal — sie unterliegt den Vorgaben der Friedhofssatzung. →
- Grabkreuz Das Grabkreuz kennzeichnet eine Grabstelle — anfangs als schlichtes Holzkreuz, später oft als dauerhaftes Grabmal. →
- Grabmal Das Grabmal ist der Grabstein samt Einfassung und Inschrift — sein Eigentümer ist der Nutzungsberechtigte, nicht der Friedhof. →
- Grabnutzungsrecht Das Grabnutzungsrecht ist kein Eigentum, sondern ein befristetes Recht, eine Grabstelle für die Dauer der Ruhezeit zu nutzen. →
- Grabpflege Grabpflege ist die dauerhafte Instandhaltung der Grabstätte — eine Pflicht aus der Friedhofssatzung, nicht aus dem Erbrecht. →
- Grabpflegevertrag Ein Grabpflegevertrag regelt die Pflege für ein Jahr oder für die gesamte Ruhezeit — der Unterschied entscheidet über … →
- Grabrede Die Grabrede wird unmittelbar am Grab gehalten — kürzer und schlichter als die Trauerrede in der Halle. →
- Gruft Eine Gruft ist eine gemauerte unterirdische Grabkammer, in der Särge oberirdisch beigesetzt werden. →
H
- Hinterbliebenenrente Die Hinterbliebenenrente sichert Ehegatten, Lebenspartner und Kinder nach dem Tod eines Versicherten ab. →
- Hospiz Ein Hospiz begleitet schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase — stationär, ambulant oder als Tageshospiz. →
- Hygienische Versorgung Die hygienische Versorgung ist das Waschen, Ankleiden und Herrichten eines Verstorbenen durch das Bestattungsunternehmen. →
K
- Kolumbarium Ein Kolumbarium ist eine Urnenwand mit einzelnen Nischen, die nach der Beisetzung mit einer Platte verschlossen werden. →
- Kondolenz Kondolenz ist der Ausdruck des Beileids gegenüber Hinterbliebenen — mündlich, schriftlich oder durch eine Geste. →
- Kondolenzbesuch Der Kondolenzbesuch ist der persönliche Beileidsbesuch bei den Hinterbliebenen — kurz, angekündigt und ohne Erwartung an ein Gespräch. →
- Kondolenzbuch Im Kondolenzbuch tragen sich Trauergäste mit Namen und oft einem kurzen Text ein — es bleibt bei den … →
- Kondolenzschreiben Ein Kondolenzschreiben ist die ausführliche schriftliche Beileidsbekundung — als Brief statt als Karte. →
- Kostenvoranschlag Der Kostenvoranschlag listet die Leistungen eines Bestattungsunternehmens mit Preisen auf — er ist die Grundlage jedes Vergleichs. →
- Kremation Die Kremation ist die Einäscherung des Leichnams im Krematorium — Voraussetzung für jede Urnenbeisetzung. →
- Krematorium Ein Krematorium ist die Einrichtung, in der Einäscherungen durchgeführt werden — betrieben kommunal oder privat. →
L
- Leichenpass Der Leichenpass ist das amtliche Dokument für die Überführung eines Verstorbenen über eine Landesgrenze. →
- Leichenschau Die Leichenschau ist die ärztliche Untersuchung nach dem Tod, aus der Todeszeitpunkt, Todesart und Todesursache festgehalten werden. →
- Leichenschmaus Der Leichenschmaus ist das gemeinsame Essen nach der Beisetzung — regional auch Trauerkaffee oder Beerdigungskaffee genannt. →
- Leichenstarre Die Leichenstarre ist die vorübergehende Versteifung der Muskulatur nach dem Tod — sie beginnt nach Stunden und löst … →
- Liegezeit Liegezeit ist ein anderes Wort für Ruhezeit — der Zeitraum, in dem eine Grabstelle nicht neu belegt werden … →
- Luftbestattung Bei der Luftbestattung wird die Asche aus einem Flugzeug oder Ballon verstreut — in Deutschland nicht zulässig. →
M
N
- Nachlassgericht Das Nachlassgericht ist die Abteilung des Amtsgerichts, die Testamente eröffnet und Erbscheine erteilt. →
- Nachlasspflegschaft Bei unbekannten oder noch unklaren Erben bestellt das Nachlassgericht einen Nachlasspfleger, der den Nachlass sichert. →
- Nachlassverbindlichkeiten Nachlassverbindlichkeiten sind die Schulden des Erblassers und die durch den Erbfall entstehenden Kosten — darunter die Bestattung. →
- Nachlassverzeichnis Das Nachlassverzeichnis listet Vermögen und Schulden des Verstorbenen auf — Grundlage für Pflichtteil, Steuer und Ausschlagung. →
- Nachruf Ein Nachruf würdigt einen Verstorbenen öffentlich — meist in Vereins-, Firmen- oder Zeitungsform. →
- Naturbestattung Naturbestattung ist der Sammelbegriff für Beisetzungen in der Natur — im Wald, auf See oder auf ausgewiesenen Flächen. →
- Naturfriedhof Naturfriedhof ist ein Sammelbegriff für naturnahe Bestattungsflächen — rechtlich sind es Friedhöfe wie andere auch. →
O
P
- Palliativstation Eine Palliativstation ist eine Krankenhausabteilung für Menschen mit weit fortgeschrittener Erkrankung — auf Linderung statt Heilung ausgerichtet. →
- Palliativversorgung Palliativversorgung lindert Beschwerden bei nicht heilbaren Erkrankungen — ambulant, im Krankenhaus oder spezialisiert zu Hause. →
- Patientenverfügung In der Patientenverfügung legt man vorab fest, welche medizinischen Maßnahmen man in bestimmten Situationen wünscht oder ablehnt. →
- Personenstandsregister Im Personenstandsregister führt das Standesamt Geburten, Ehen und Sterbefälle — aus dem Sterberegister stammt die Sterbeurkunde. →
- Pflichtteil Der Pflichtteil sichert nahen Angehörigen einen Mindestanteil am Nachlass, auch wenn sie enterbt wurden — als Geldanspruch. →
- Pietät Pietät bezeichnet den achtungsvollen Umgang mit Verstorbenen und Trauernden — Maßstab für Bestatter, Friedhöfe und Öffentlichkeit. →
R
- Rasengrab Das Rasengrab liegt in einer gemähten Rasenfläche — die Pflege übernimmt die Friedhofsverwaltung, die Gestaltung ist eng begrenzt. →
- Reerdigung Bei der Reerdigung wird der Leichnam in einem Behältnis zu humusartiger Erde umgewandelt — seit Juni 2026 in … →
- Reihengrab Beim Reihengrab weist die Friedhofsverwaltung die Stelle zu; es ist für eine Person bestimmt und nicht verlängerbar. →
- Rentenüberzahlung Renten werden im Voraus gezahlt — Beträge für die Zeit nach dem Tod fordert der Träger zurück, auch … →
- Requiem Das Requiem ist die katholische Totenmesse — benannt nach dem lateinischen Eingangsvers, der um ewige Ruhe bittet. →
- RuheForst RuheForst ist eine Marke für Bestattungswälder; die Grabstätten heißen dort RuheBiotope und müssen keine Bäume sein. →
- Ruhefrist Ruhefrist ist ein anderes Wort für Ruhezeit — der Zeitraum, in dem ein Grab nicht neu belegt werden … →
- Ruhezeit Die Ruhezeit ist der Zeitraum, in dem eine Grabstelle nicht neu belegt werden darf — festgelegt durch die … →
S
- Sarg Der Sarg ist das Behältnis für die Erdbestattung und die Einäscherung — Material und Ausführung bestimmen einen der … →
- Sargpflicht Die Sargpflicht schreibt vor, dass die Bestattung im Sarg erfolgt — sie ist Landesrecht und in vielen Ländern … →
- Sargträger Sargträger tragen den Sarg zur Grabstelle — gestellt vom Bestattungsunternehmen oder übernommen von Angehörigen. →
- Seebestattung Bei der Seebestattung wird die Asche in einer wasserlöslichen Urne dem Meer übergeben — begleitet oder ohne Angehörige. →
- Sonderurlaub im Todesfall Sonderurlaub im Todesfall ist kein Urlaub, sondern eine bezahlte Freistellung von der Arbeitspflicht. →
- Sorgerechtsverfügung In einer Sorgerechtsverfügung benennen Eltern, wer sich um ihre minderjährigen Kinder kümmern soll, falls sie ausfallen. →
- Sozialbestattung Bei der Sozialbestattung übernimmt der Sozialhilfeträger die erforderlichen Bestattungskosten nach § 74 SGB XII. Was erforderlich heißt, wann … →
- Sterbebegleitung Sterbebegleitung ist die menschliche Begleitung in den letzten Tagen und Stunden — durch Angehörige, Ehrenamtliche oder Fachkräfte. →
- Sterbebild Das Sterbebild ist eine kleine Gedenkkarte mit Bild und Text, die bei der Trauerfeier verteilt wird. →
- Sterbefallanzeige Die Sterbefallanzeige ist die Meldung des Todes an das Standesamt — Grundlage für die Sterbeurkunde. →
- Sterbegeld Sterbegeld ist eine Leistung zur Deckung der Bestattungskosten — aus der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es sie seit 2004 … →
- Sterbegeldversicherung Die Sterbegeldversicherung zahlt im Todesfall eine feste Summe aus, die für die Bestattung gedacht ist. →
- Sterbekasse Sterbekassen sind Vereine auf Gegenseitigkeit, die im Todesfall eine feste Summe auszahlen — die ältere Form der Sterbegeldversicherung. →
- Sterbeprozess Der Sterbeprozess ist die letzte Lebensphase mit körperlichen Veränderungen, die Angehörige oft unvorbereitet treffen. →
- Sterbeurkunde Die Sterbeurkunde ist die amtliche Beurkundung des Todes durch das Standesamt — Voraussetzung für Bank, Rente und Versicherungen. →
- Sterbevierteljahr Im Sterbevierteljahr wird die Witwen- oder Witwerrente in den ersten drei Monaten erhöht gezahlt — ohne Einkommensanrechnung. →
- Sternenkinder Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. →
T
- Testament Das Testament ist die einseitige Verfügung über den Nachlass — handschriftlich oder notariell, jederzeit widerrufbar. →
- Testamentsvollstrecker Der Testamentsvollstrecker setzt den letzten Willen um und verwaltet dabei den Nachlass — bestimmt wird er im Testament. →
- Thanatopraxie Thanatopraxie ist die fachgerechte Konservierung eines Verstorbenen — in Deutschland die Ausnahme, im Ausland oft Standard. →
- Todesfall Der Todesfall löst Fristen aus, die unabhängig von der Trauer laufen — die erste ist die Anzeige beim … →
- Todestag Der Todestag ist der Jahrestag des Sterbens — für viele Hinterbliebene ein festes Datum der Erinnerung. →
- Todeszeichen Todeszeichen sind körperliche Merkmale, die den Tod belegen — unterschieden nach unsicheren und sicheren Zeichen. →
- Totenflecken Totenflecken sind rötlich-violette Verfärbungen, die entstehen, wenn sich das Blut nach dem Tod in tiefer liegenden Körperpartien sammelt. →
- Totenfürsorge Die Totenfürsorge entscheidet über Bestattungsart, Ort und Grabgestaltung. Maßgeblich ist der Wille des Verstorbenen — auch gegen den … →
- Totenkleidung Totenkleidung ist die Kleidung, in der ein Verstorbener bestattet wird — eigene Kleidung oder ein Totenhemd. →
- Totenschein Der Totenschein ist die ärztliche Todesbescheinigung — ohne ihn geht nach einem Todesfall kein weiterer Schritt. →
- Totensonntag Der Totensonntag ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres — evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen, auch Ewigkeitssonntag. →
- Totenwache Die Totenwache ist das Wachen bei einem Verstorbenen bis zur Bestattung — heute meist als kurze Abschiednahme im … →
- Traueranzeige Die Traueranzeige informiert öffentlich über den Tod und meist über Ort und Zeit der Bestattung. →
- Trauerarbeit Trauerarbeit bezeichnet die aktive Auseinandersetzung mit einem Verlust — ein Begriff aus der Psychologie, heute umstritten. →
- Trauerbegleitung Trauerbegleitung unterstützt Hinterbliebene nach einem Verlust — in Gruppen, in Einzelgesprächen oder in Angeboten für Kinder. →
- Trauerbrief Der Trauerbrief ist die persönlich verschickte Todesanzeige an einen ausgewählten Kreis. →
- Traueressen Das Traueressen ist die Zusammenkunft nach der Beisetzung — regional Leichenschmaus, Trauerkaffee oder Beerdigungskaffee. →
- Trauerfall Trauerfall ist der Begriff, unter dem Arbeitgeber, Versicherer und Behörden den Tod eines Angehörigen führen. →
- Trauerfeier Die Trauerfeier ist der Abschiedsakt vor oder nach der Beisetzung — freiwillig, nicht vorgeschrieben. →
- Trauerfeier und Beisetzung getrennt Trauerfeier und Beisetzung müssen nicht am selben Tag stattfinden — bei einer Feuerbestattung liegen oft Wochen dazwischen. →
- Trauerflor Der Trauerflor ist ein schwarzes Band als sichtbares Zeichen der Trauer, getragen am Arm oder angebracht an Fahnen … →
- Trauergedicht Trauergedichte werden auf Karten und Anzeigen verwendet — die meisten sind urheberrechtlich geschützt. →
- Trauergottesdienst Der Trauergottesdienst ist die kirchliche Feier für einen Verstorbenen — evangelisch als Wortgottesdienst, katholisch häufig als Requiem. →
- Trauerhalle Die Trauerhalle ist der Raum auf dem Friedhof, in dem die Trauerfeier stattfindet — ihre Nutzung ist eine … →
- Trauerhaus Das Trauerhaus ist die Wohnung der Hinterbliebenen — und der Ort, an dem ein Bestattungsauftrag widerruflich zustande kommt. →
- Trauerjahr Das Trauerjahr ist eine überlieferte Frist von zwölf Monaten nach einem Todesfall — rechtlich bedeutungslos, kulturell wirksam. →
- Trauerkarte Die Trauerkarte ist die schriftliche Kondolenz an Hinterbliebene — meist schlicht gestaltet und persönlich geschrieben. →
- Trauerkleidung Trauerkleidung ist die Kleidung der Trauergäste — heute gedeckt und schlicht statt zwingend schwarz. →
- Trauerkranz Der Trauerkranz ist ein gebundener Kranz mit Schleife — traditionell von Familie, Verein oder Firma gestiftet. →
- Trauermahl Das Trauermahl ist das gemeinsame Essen nach der Beisetzung — landschaftlich auch Leichenschmaus oder Beerdigungskaffee. →
- Trauerphasen Trauerphasen sind Modelle, die den Verlauf von Trauer beschreiben — hilfreich zur Einordnung, aber kein Fahrplan. →
- Trauerrede Die Trauerrede würdigt den Verstorbenen bei der Trauerfeier — gehalten von Geistlichen, freien Rednern oder Angehörigen. →
- Trauerredner Trauerredner gestalten eine Trauerfeier ohne kirchlichen Rahmen — die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. →
- Trauerrituale Trauerrituale sind wiederkehrende Handlungen, die Trauer einen Rahmen geben — überliefert oder selbst entwickelt. →
- Trauerschleife Die Trauerschleife ist das beschriftete Band an Kranz oder Gesteck — mit Widmung und Absender. →
- Trauerstrauss Der Trauerstrauss ist der gebundene Blumenstrauss für die Trauerfeier — die übliche Form für einzelne Gäste. →
- Treuhandkonto Ein Treuhandkonto verwahrt Vorsorgegeld für die eigene Bestattung — insolvenzsicher und zweckgebunden. →
- Treuhandkonto (Bestattungsvorsorge) Ein Treuhandkonto trennt das Vorsorgegeld vom Vermögen des Bestatters — und schützt es vor dessen Insolvenz. →
U
- Umbettung Eine Umbettung ist die Verlegung eines Verstorbenen in eine andere Grabstelle — sie ist genehmigungspflichtig und die Ausnahme. →
- Urne Die Urne ist das Gefäss für die Asche nach der Einäscherung — bestehend aus Aschekapsel und meist einer … →
- Urne beim Bestatter Bis zur Beisetzung verwahrt in der Regel das Bestattungsunternehmen die Urne — wie lange, richtet sich nach dem … →
- Urne zu Hause Die Urne zu Hause aufzubewahren ist in Deutschland überwiegend unzulässig — mit Ausnahmen in Rheinland-Pfalz. →
- Urnenbestattung Die Urnenbestattung ist keine eigene Bestattungsart, sondern die Beisetzung der Asche nach einer Einäscherung. →
- Urnengrab Das Urnengrab ist die Grabstelle für eine oder mehrere Urnen — als Reihen- oder Wahlgrab, mit kürzerer Ruhezeit … →
- Urnenstele Eine Urnenstele ist eine freistehende Säule mit Kammern für Urnen — die Einzelform der Urnenwand. →
- Urnenwahlgrab Das Urnenwahlgrab ist eine Grabstelle für Urnen mit frei wählbarer Lage, mehreren Plätzen und verlängerbarem Nutzungsrecht. →
- Urnenwald Urnenwald ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für Bestattungswälder — eine rechtliche Kategorie ist er nicht. →
- Urnenwand Die Urnenwand ist ein Bauwerk mit einzelnen Nischen für Urnen, die nach der Beisetzung mit einer beschrifteten Platte … →
V
- Vermächtnis Ein Vermächtnis wendet einer Person einen einzelnen Gegenstand zu, ohne sie zum Erben zu machen. →
- Verwesung Verwesung ist der natürliche Abbau des Körpers nach dem Tod — ihre Dauer bestimmt die Ruhezeit auf dem … →
- Vorsorgevollmacht Die Vorsorgevollmacht berechtigt eine Vertrauensperson, für einen zu handeln — sie endet grundsätzlich mit dem Tod. →
W
- Wahlgrab Beim Wahlgrab ist die Lage frei wählbar, mehrere Beisetzungen sind möglich und das Nutzungsrecht lässt sich verlängern. →
- Weltraumbestattung Bei der Weltraumbestattung wird ein Teil der Asche mit einer Rakete ins All befördert — in Deutschland nicht … →
- Wiesenbestattung Bei der Wiesenbestattung wird die Urne in einer gemähten Wiesenfläche beigesetzt — ohne eigene Grabgestaltung. →