trauer & beileid

Glossar

Leichenpass

Der Leichenpass ist das amtliche Dokument für die Überführung eines Verstorbenen über eine Landesgrenze.

1 Min · zuletzt geprüft 25.08.2026

Der Leichenpass, amtlich Leichenpass oder Passierschein, ist das Dokument, das die Überführung eines Verstorbenen über eine Landesgrenze erlaubt. Ausgestellt wird er von der zuständigen Behörde des Sterbeortes.

Er wird gebraucht, wenn jemand im Ausland stirbt und in Deutschland bestattet werden soll — oder umgekehrt. Er bestätigt unter anderem die Identität, den Todeszeitpunkt und dass gegen die Überführung keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.

In der Praxis kommt selten der Pass allein: Meist sind ein Zinksarg, beglaubigte Übersetzungen und konsularische Papiere nötig, und die Anforderungen unterscheiden sich je Zielland. Bestattungsunternehmen mit Erfahrung in Überführungen übernehmen das, weil einzelne Länder eigene Vorschriften haben.

Die Kosten liegen deutlich über einer inländischen Überführung. Belastbare Durchschnittswerte liegen uns nicht vor, deshalb steht hier keine Zahl — lass dir jeden Posten schriftlich aufstellen.

Wenn jemand im Ausland stirbt, ist der erste Anruf nicht der beim Bestatter, sondern beim zuständigen deutschen Konsulat oder bei der Auslandsvertretung des Landes. Sie nennen die erforderlichen Papiere und die zuständige Behörde vor Ort. Prüf zusätzlich, ob eine Reiseversicherung eine Rückführung abdeckt — viele Auslandskrankenversicherungen und Kreditkartenpakete enthalten diese Leistung, ohne dass es jemand weiss.