Die Aschekapsel ist das Behältnis, in das die Asche nach der Einäscherung gefüllt wird. Sie besteht meist aus Metall oder einem schnell zersetzbaren Material und trägt eine amtliche Kennzeichnung mit Name, Geburts- und Sterbedatum sowie dem Krematorium.
Sie ist nicht dasselbe wie eine Schmuckurne. Die Schmuckurne ist die dekorative Hülle, die um die Kapsel gesetzt wird und die es in allen Preislagen gibt. Wer darauf verzichtet, spart einen kompletten Posten, ohne dass sich an der Beisetzung etwas ändert.
Bei einer Baumbestattung ist eine biologisch abbaubare Kapsel vorgeschrieben, bei einer Seebestattung eine wasserlösliche Seeurne. Beides ist keine Ausstattungsfrage, sondern Voraussetzung für die jeweilige Beisetzungsform.
Welche Formen zur Wahl stehen, zeigt der Vergleich der Bestattungsarten.
Die amtliche Kennzeichnung ist der Grund, warum die Kapsel nicht einfach ausgetauscht oder geöffnet werden darf: Sie ist der Identitätsnachweis für die Beisetzung. Auch die Aufteilung der Asche auf mehrere Behältnisse — etwa für Erinnerungsschmuck — ist in Deutschland nicht ohne Weiteres zulässig. Was in deinem Bundesland gilt, steht im Landesbestattungsgesetz; hier tragen wir keine pauschale Antwort ein.