Trauerfeier und Beisetzung finden häufig am selben Tag statt — nötig ist das nicht. Besonders bei einer Feuerbestattung ist die Trennung üblich und für viele Familien die bessere Lösung.
Drei Abläufe kommen vor. Die Feier findet vor der Einäscherung statt, mit Sarg, und die Urne wird später beigesetzt. Sie findet am Tag der Beisetzung statt, mit Urne. Oder sie folgt Wochen später als Gedenkfeier, wenn die Beisetzung im engsten Kreis stattgefunden hat.
Der Vorteil liegt in der Terminplanung: Angehörige aus dem Ausland, Schulferien, ein passender Wochentag — all das lässt sich einrichten, wenn die Beisetzung nicht am Ablauf hängt. Zusätzliche Kosten entstehen dabei in der Regel nicht, solange die Halle nur einmal genutzt wird.
Der Spielraum ergibt sich aus der Frist für die Urnenbeisetzung, und die ist Landesrecht — von „unverzüglich“ bis sechs Monate. Der Vergleich steht unter Bestattungsfristen nach Bundesland.
Sag dem Bestattungsunternehmen früh, wenn du trennen möchtest. Von sich aus wird der gemeinsame Termin angeboten, weil er der übliche ist.