Die Einäscherung, auch Kremation genannt, ist der Vorgang, bei dem ein Verstorbener im Krematorium verbrannt wird. Sie ist nicht selbst eine Bestattungsform, sondern der Schritt, der einer Feuerbestattung vorausgeht.
Auch für die Einäscherung wird ein Sarg gebraucht; dafür genügt ein einfacher Kremationssarg. Nach der Einäscherung wird die Asche in eine Aschekapsel gefüllt, die dann in einer Überurne beigesetzt oder direkt in die Grabstätte eingebracht wird.
Vor jeder Einäscherung findet eine zweite Leichenschau statt. Der Grund ist praktisch: Nach der Verbrennung lässt sich eine Todesursache nicht mehr feststellen. Wer die zweite Leichenschau vornimmt und was sie kostet, unterscheidet sich je nach Land und Krematorium.
Die Variante ohne Trauerfeier und ohne Aufbahrung heißt Direktkremation.
Für denselben Vorgang sind Kremierung und Kremation im Umlauf; alle drei Wörter meinen dasselbe. Das Krematorium ist der Ort, an dem er stattfindet.