trauer & beileid

Glossar

Sterbeprozess

Der Sterbeprozess ist die letzte Lebensphase mit körperlichen Veränderungen, die Angehörige oft unvorbereitet treffen.

1 Min · zuletzt geprüft 26.08.2026

Als Sterbeprozess wird die letzte Lebensphase bezeichnet, in der die Körperfunktionen nachlassen. Er kann Stunden dauern oder Tage, und sein Verlauf ist individuell — feste Abläufe gibt es nicht.

Häufig beschrieben werden ein nachlassendes Bedürfnis nach Essen und Trinken, langes Schlafen, veränderte Atmung mit Pausen, kühle und marmorierte Haut an Händen und Füßen sowie Phasen von Unruhe oder Verwirrtheit.

Für Angehörige ist entscheidend: Das meiste davon ist ein natürlicher Vorgang und kein Zeichen von Vernachlässigung. Besonders die veränderte Atmung und der Rückgang von Essen und Trinken werden häufig als Leiden gedeutet — die Palliativmedizin sieht das anders und behandelt gezielt, wenn Beschwerden auftreten.

Wer unsicher ist, soll fragen. Das Behandlungsteam, ein Palliativdienst oder ein Hospizdienst ordnen ein, was gerade geschieht, und sind rund um die Uhr erreichbar — siehe Palliativversorgung und Hospiz.

Dieser Eintrag ordnet ein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden ist immer das behandelnde Team zuständig.