trauer & beileid

Glossar

Requiem

Das Requiem ist die katholische Totenmesse — benannt nach dem lateinischen Eingangsvers, der um ewige Ruhe bittet.

1 Min · zuletzt geprüft 26.08.2026

Das Requiem ist die katholische Totenmesse. Der Name stammt vom lateinischen Eingangsvers, der um ewige Ruhe für den Verstorbenen bittet — „requiem“ heißt Ruhe.

Es ist eine vollständige Eucharistiefeier und damit mehr als eine Trauerfeier: Neben Gebeten und Lesungen gehört die Kommunion dazu. Gefeiert wird es in der Kirche, häufig vor der Beisetzung, seltener an einem späteren Tag als Gedenkrequiem.

Musikalisch hat die Form eine eigene Geschichte hervorgebracht — Vertonungen von Mozart, Verdi, Brahms und Fauré sind Konzertwerke geworden, die mit der Liturgie nur noch den Text teilen.

Zur Planung: Ob ein Requiem möglich ist und wie es mit der Beisetzung zusammengelegt wird, klärt die Pfarrei. Bei Verstorbenen, die nicht der Kirche angehörten, ist eine Wortgottesfeier oder eine freie Feier die übliche Alternative.

Ein Requiem ist keine Voraussetzung für ein kirchliches Begräbnis. Möglich ist auch eine Wortgottesfeier mit anschließender Beisetzung, die kürzer ist und ohne Kommunion auskommt.