trauer & beileid

Glossar

Trauerbrief

Der Trauerbrief ist die persönlich verschickte Todesanzeige an einen ausgewählten Kreis.

1 Min · zuletzt geprüft 25.08.2026

Der Trauerbrief ist die schriftliche Mitteilung eines Todesfalls an einen ausgewählten Kreis — anders als die öffentliche Traueranzeige in der Zeitung.

Er enthält in der Regel Name und Lebensdaten des Verstorbenen, Ort und Zeit der Trauerfeier, die Namen der nächsten Angehörigen und häufig einen kurzen Text. Verschickt wird er per Post, gelegentlich auch als Karte, die der Bestatter drucken lässt.

Sinnvoll ist er, wenn der Kreis überschaubar ist oder wenn die Beisetzung im engsten Kreis stattfinden soll — dann erreicht die Nachricht genau die Menschen, die gemeint sind, ohne dass Fremde am Grab stehen.

Häufig wird er mit der Danksagung verwechselt: Der Trauerbrief kündigt an, die Danksagung folgt danach.

Zum Urheberrecht derselbe Hinweis wie bei allen gedruckten Trauerdrucksachen: Gedichte und Liedtexte sind bis siebzig Jahre nach dem Tod des Urhebers geschützt. Bei vervielfältigten Karten ist das nicht folgenlos — nimm gemeinfreie Texte oder eigene Worte.

Zum Zeitpunkt: Er sollte so früh raus, dass Empfänger die Feier noch erreichen können — bei einer Beisetzung binnen einer Woche ist der Postweg dafür oft zu langsam. Dann ist ein Anruf im engsten Kreis der schnellere Weg, und der Brief folgt als Information für alle übrigen.