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Glossar

Treuhandkonto

Ein Treuhandkonto verwahrt Vorsorgegeld für die eigene Bestattung — insolvenzsicher und zweckgebunden.

1 Min · zuletzt geprüft 26.08.2026

Ein Treuhandkonto verwahrt Geld, das für die eigene Bestattung zurückgelegt wurde. Verwaltet wird es von einer unabhängigen Treuhandstelle, nicht vom Bestattungsunternehmen — das ist der entscheidende Punkt.

Denn liegt das Geld beim Unternehmen, gehört es im Insolvenzfall zur Maße. Auf einem Treuhandkonto ist es davon getrennt und wird im Sterbefall gegen Rechnung ausgezahlt.

Zwei Varianten sind üblich: das Konto ohne inhaltliche Festlegung, bei dem Angehörige frei wählen können, und der Vorsorgevertrag mit Treuhandsicherung, bei dem zusätzlich die Leistungen feststehen. Der Vergleich steht unter Bestattungsvorsorge.

Sozialrechtlich relevant: Vorsorge in angemessener Höhe gilt in der Regel als geschütztes Vermögen und muss nicht zuerst aufgebraucht werden. Für Menschen mit kleinem Einkommen ist das ein starkes Argument.

Frag vor Abschluss nach dem Namen der Treuhandstelle und lass ihn dir schriftlich geben. Ohne diese Angabe ist die Sicherung eine Behauptung.