Die Danksagung ist keine Pflicht. Sie ist üblich — und für viele Angehörige der Moment, in dem die Formalitäten enden und das Alltägliche wieder beginnt.
Eine Danksagung geht an alle, die sich beteiligt haben: Trauergäste, Kondolierende, Spender, Pflegekräfte, Nachbarn. Üblich sind zwei bis sechs Wochen nach der Beisetzung. Grundlage ist das Kondolenzbuch — deshalb sollte es bei der Feier ausliegen.
Danksagung Texte nach Nähegrad und Ton
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Anstelle von Blumen haben viele gespendet. Wir danken Ihnen — es kommt dort an, wo es ihr wichtig war.
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Besonderer Dank gilt dem Pflegepersonal, das ihn in seinen letzten Wochen begleitet hat.
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Danke für alles, was ihr in den letzten Wochen für uns getan habt — die Einkäufe, die Anrufe, das Zuhören.
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Es hat uns getragen zu sehen, wie viele Menschen sie gemocht haben. Dafür danken wir Ihnen.
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Für die Begleitung auf dem letzten Weg und die vielen tröstenden Worte sagen wir von Herzen Dank.
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Für die herzliche Anteilnahme, die Blumen und die Spenden danken wir Ihnen im Namen der Familie.
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Für die vielen Zeichen der Anteilnahme und die tröstenden Worte danken wir von Herzen.
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Ihre Anteilnahme hat uns durch schwere Wochen geholfen. Dafür danken wir Ihnen aufrichtig.
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Vergelt's Gott für Ihr Gebet und Ihre Anteilnahme.
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Wir danken allen, die sich mit uns verabschiedet haben — für jede Karte, jeden Händedruck, jedes Schweigen an unserer Seite.
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Wir danken für die Anteilnahme und bitten um Verständnis, dass wir uns in nächster Zeit zurückziehen.
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Wir konnten nicht jedem einzeln antworten. Deshalb auf diesem Weg: Danke, dass Sie da waren.
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An wen die Danksagung geht
Der Kreis ist größer, als man in der Erschöpfung nach der Beisetzung denkt: alle, die kondoliert haben, Trauergäste, Menschen die gespendet oder Blumen geschickt haben, Nachbarn und Kollegen, die praktisch geholfen haben — und häufig übersehen: Pflegekräfte, Hospizbegleiter oder das Klinikpersonal der letzten Wochen.
Wer eine öffentliche Traueranzeige geschaltet hat, schaltet die Danksagung meist ebenfalls in der Zeitung. Bei einer Beisetzung im engsten Kreis genügen Karten.
Wann sie verschickt wird
Zwei bis sechs Wochen nach der Beisetzung sind üblich. Wer später dran ist, schreibt trotzdem — „Wir haben lange gebraucht“ ist ein guter erster Satz und ehrlicher als eine Entschuldigung.
Es gibt keine Frist und keine Regel, die jemand einfordern könnte. Wer sich dazu nicht in der Lage sieht, lässt es; niemand rechnet mit einer Danksagung.
Was in die Danksagung Texte hineingehört
Ein Dank, konkret genug, dass er nicht nach Vordruck klingt. Wenn es besondere Hilfe gab — die Nachbarin, die zwei Wochen gekocht hat, die Kollegin, die alle Anrufe übernommen hat —, nenn sie.
Üblich sind außerdem Ort und Datum, die Namen der nächsten Angehörigen und bei Spendenaktionen ein Hinweis, wofür das Geld verwendet wurde. Das ist der Satz mit der größten Wirkung: Menschen wollen wissen, dass ihre Spende angekommen ist.
Karte, Anzeige oder beides
Die gedruckte Karte ist die häufigste Form. Sie geht an alle, deren Adresse vorliegt, und wird meist über das Bestattungsunternehmen gesetzt und gedruckt — selbst gestalten geht ebenso und spart die Pauschale.
Die Anzeige in der Zeitung erreicht den weiteren Kreis: Menschen aus dem Verein, ehemalige Kollegen, Nachbarschaft. Sie ist sinnvoll, wenn auch die Traueranzeige öffentlich stand — sonst wirkt sie wie eine zweite Bekanntmachung.
Beides zusammen ist üblich bei größeren Trauerfeiern. Bei einer Beisetzung im engsten Kreis genügen Karten, und niemand erwartet mehr.
Zum Urheberrecht
Danksagungen werden gedruckt und damit vervielfältigt. Gedichte und Liedtexte sind bis siebzig Jahre nach dem Tod des Urhebers geschützt — anders als auf einer handgeschriebenen Karte ist das hier nicht folgenlos.
Sicher sind eigene Worte und gemeinfreie Texte. Alle Formulierungen auf dieser Seite stammen von unserer Redaktion und sind für die private Verwendung frei.
Häufige Fragen
Muss ich jedem einzeln danken? Nein. Eine Karte an alle ist üblich und wird nicht als unpersönlich empfunden — einzelne Menschen kannst du zusätzlich anrufen.
Was, wenn ich niemanden vergessen will? Nutz das Kondolenzbuch und die eingegangenen Karten. In diesen Tagen merkt sich niemand, wer da war — genau dafür liegt das Buch aus.
Gehört ein Foto auf die Danksagung? Geschmackssache, beides ist üblich. Häufiger ist ein schlichtes Motiv ohne Porträt.
Danksagung oder Trauerbrief? Der Trauerbrief kündigt an, die Danksagung folgt danach. Beides wird häufig verwechselt.
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